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Lebensraum
Königstiger sind anpassungsfähige Katzen und fühlen sich in vielen Lebensräumen wohl: in Steppen, Sümpfen, Küstenmangroven, Laubwäldern und im Dschungel. 3500 bis 4500 Königstiger leben noch in der Wildnis, davon mehr als 80% in Indien. Bedrohte Katzen
Während eines Jahrhunderts willkürlicher Jagd schrumpfte die Zahl der Königstiger in der Wildnis von 100.000 im frühen 19. Jhd. auf 4000. 1972 startete der WWF und die indische Regierung das „Projekt Tiger“. Die Raubkatze wurde unter Schutz gestellt und mehr als 40 Schutzgebiete wurden eingerichtet. Die Bedrohung des Tigers besteht jedoch nach wie vor in Form von illegalen Fell-Jägern sowie der Abholzung seines Lebensraums und zunehmender Umweltverschmutzung.
Wie andere Katzen stammen Tiger von marder-ähnlichen Waldtieren ab. Die Mitglieder der Familie "Katzen" sind die blutrünstigsten unter allen Fleischfressern, mit einem geschmeidigen, kraftvollen Körper, ideal geeignet zum Jagen und Töten von Beutetieren. Die meisten der ca. 5000 Tiger weltweit, die nicht in Gefangenschaft leben, sind Königstiger.
Kraft und Anmut Der Tiger ist die größte Raubkatze der Welt. Was ihn auszeichnet, ist seine Kraft, nicht die Schnelligkeit. Mit dem langen schmalen Körper bewegt er sich geschmeidig und fast lautlos durch den Wald. Er pirscht sich an seine Beute heran oder überfällt sie aus dem Hinterhalt. Der Tiger tötet seine Beute mit einem Biss ins Genick. Bevor der Kadaver gefressen wird, zieht ihn der Tiger in Deckung und lässt ihn oft etwas verwesen, um dann das Fleisch besser von den Knochen lösen zu können.
Einzelgänger Erwachsene Tiger leben allein in abgegrenzten Revieren, die sich in der Regel nicht mit Revieren anderer Artgenossen gleichen Geschlechts überlappen. Männliche Tiere beanspruchen größere Reviere, die sich gewöhnlich mit denen von drei bis vier Weibchen geschickt überlappen. Die Tiger kontrollieren regelmäßig ihre Reviergrenzen, setzen Duftmarken und andere Markierungen. Im Allgemeinen reicht dies aus um andere Tiger fernzuhalten, ansonsten kann es zu heftigen Kämpfen kommen.
Gefährliche Väter Wenn sich eine Tigerin gepaart hat, setzt ihr Zyklus aus, bis ihre Jungen (meist drei bis vier Jungtiere) alt genug sind, um selbständig auf die Jagd zu gehen und zu überleben. Oftmals töten Tigermännchen die Jungtiere um somit die Schonzeit der Mutter zu beenden. Aus diesem Grund verhalten sich Tiger-Mütter äußerst feindselig gegenüber fremden männlichen Artgenossen.
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